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Die Krux mit der Location-Suche

Die Krux mit der Location-Suche

Wenn die eigene Familie in einer anderen Stadt oder in einem anderen Bundesland lebt, als die des Partners, ist die Findung der Hochzeits-Location gar nicht so einfach. Zumindest nicht, wenn die Entfernung einige Stunden beträgt. So ergeht es mir und meinem Freund nämlich. Meine Familie lebt in Mecklenburg Vorpommern, wir und die Familie von Daniel in Braunschweig und Umgebung. Das sind 3-4 Stunden Fahrt. Je nach Verkehrslage. Ich fühle mich sehr verbunden mit meiner Heimat und hätte nichts dagegen dort zu feiern. Das hängt allerdings davon ab, ob wir dort die perfekte Location finden oder nicht. Ich liebe aber auch den Harz sehr und könnte mir vorstellen dort zu heiraten. Ich hätte einfach wahnsinnig gern eine Hochzeit in der Natur inmitten eines wunderschönen Waldes. Am Strand sehe ich uns allerdings nicht so. Der Strand und das Meer bedeuten zwar alles für mich, aber für unsere Hochzeit wünsche ich mir raue Natur. Die ist in MV eher nicht so vertreten. Bäume und Wälder gibt es dort zwar auch, auch nicht solche wie im Harz. Dazu kommt, das der Harz viel näher an unserem Wohnort ist, was die Location-Suche erheblich erleichtert. Daniel ist es eigentlich relativ egal wo wir feiern, Hauptsache die Location und das Essen sind geil.

Aber nun geht es ja nicht nur darum, was wir beide wollen. Na doch, eigentlich schon. Ist ja unsere Hochzeit. Es geht aber auch um unsere Gäste. Ohne sie gäbe es schließlich keine schöne Feier. Wenn wir nun aber fernab meiner Familie feiern, würden wir womöglich riskieren, dass viele Gäste absagen. Schließlich müssten sie eine lange Fahrtzeit (4-5 Stunden) auf sich nehmen und dann auch noch eine Unterkunft für ein ganzes Wochenende buchen. Das ist ganz schön viel, was wir da “verlangen”. Dazu kommt, dass meine Großeltern auch nicht mehr die Jüngsten sind und es ihnen zunehmend schwerer fällt, große Touren auf sich zu nehmen. Meine eine Oma wird nächstes Jahr 90. Ihr tut alles weh und sie hätte absolut keine Freude daran 5 Stunden im Auto zu sitzen. Sie hat es auch nicht mehr so gerne woanders als in ihrem Bett zu schlafen. Mein Opa und meine andere Oma sind Mitte 80. Auch nicht viel besser. Aber eine Hochzeit ohne meine Großeltern kann und will ich mir nicht vorstellen. Wäre es also sinnvoller in meiner Heimat zu feiern? Aber ist es das, was wir wollen? Wie verhält man sich hier am besten? Kommt man den Gästen und vor allem den Großeltern entgegen und feiert ihnen zu Liebe in ihrer Nähe? Andersherum würde eine Trauung im Norden für uns mehr Aufwand und mehr Kosten bedeuten, da wir für die Location-Besichtigungen und Dienstleistertermine immer wieder hochfahren müssten. Ich finde diese Entscheidung gar nicht so einfach.

Ein Kompromiss wäre die standesamtliche und die freie Trauung, die wir uns wünschen, in unterschiedlichen Orten zu feiern. Z.B. könnten wir die standesamtliche Trauung im Harz machen und die Feier und freie Trauung in MV. Oder eben andersherum. Das Problem ist nur, dass zwei Trautermine nun mal mehr kosten als einer. Dennoch wäre es eine Möglichkeit.

Ich glaube, dass es am Ende darauf hinauslaufen wird in welchem Ort wir die schönere und bezahlbarste Location finden. Ich denke das ist ein guter Lösungsansatz. Am Ende kann man es eh nie allen Recht machen. Das müssen wir wohl akzeptieren.

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